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Bausparvertrag

Die Idee hinter dem Bausparvertrag


Die Grundidee vom Bausparvertrag kann man an diesem Beispiel sehr gut verdeutlichen: 10 Bauwillige ohne das entsprechende Eigenkapital sparen und möchten Wohneigentum erwerben.
Wenn jeder dieser Sparer in der Lage ist, nur 10 % der anfallenden Erwerbskosten pro Jahr anzusparen, so bekommt jeder nach 10 Jahren das notwendige Kapital.
Bringen die 10 Bauwilligen das Ersparte in einen gemeinsamen "Spartopf", kann hieraus die nötige Summe dem 1. von ihnen schon nach einem Jahr ausbezahlt werden. Wenn nun unterstellt wird, dass der Inhaber des Bausparvertrag in jedem Jahr nur 10 % der erhaltenen Bausparsumme an die Bausparkasse zurückzahlt, so kann der 2.  Bausparer die Baumaßnahme schon im 2. Jahr umsetzen. Im 3. Jahr sind 8 Spar- und 2 Tilgungsleistungen im "Zuteilungstopf", so kann auch der 3. Bausparvertrag zugeteilt werden.

Die Geschichte vom Bausparvertrag:


Die 1. Bausparkasse entstand 1775 in England, danach in den USA sowie in Australien und Neuseeland. 1885 wurde die 1. deutsche Bausparkasse gegründet. Endgültig konnte sich das System des Bausparvertrag in den Jahren 1924 bis 1929 durchsetzen. Mit dem Ende der 1930er Jahre gab es eine grundlegende Änderung im deutschen Bausparsystem. Nach der Währungsreform im Jahre 1948 begann der Aufschwung der deutschen Bausparkassen.
Im Jahre 1973 traten das Gesetz für Bausparkassen sowie die Bausparkreditverordnung in Kraft.

Soviel zu Geschichte des Bausparvertrag.

 

 

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