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Besonderheiten von einem Bausparvertrag

Der Bausparvertrag hat folgende Besonderheiten:


- Um eine Wartezeit bis zur Zuteilung des Bausparvertrag für die ansparenden Bausparer zu reduzieren, muss das Bauspardarlehen sehr schnell und somit in entsprechend hohen Annuitäten getilgt werden. Eine Monatsrate für ein Darlehen von rund 50.000 Euro beträgt so 500 Euro. Durch diese hohe Belastung ist eine komplette Eigenheimfinanzierung durch ein Bauspardarlehen eigentlich nicht möglich.

- Die Bausparverträge werden im Grundbuch oft nachrangig gesichert. Eine andere Bank kann  im Einzelfall auf ein erstrangiges Grundpfandrechten bestehen.

- Die Konditionen eines Bausparvertrag sind somit kapitalmarktunabhängig, vor allem lässt sich der konstant niedriger Zinssatz nur durch die niedrigere Verzinsung eines Bausparguthaben erreichen. Ein Zinssatz wird im Bauspartarif geregelt. Im Grundsatz reguliert der Zins für einen  Sparer auch den Zins für das Darlehensnehmen. Der Unterschied zwischen dem Guthaben- sowie dem Darlehenszins beträgt etwa 2 %.

- Um einen Darlehensanspruch zu erhalten, muss ein Bausparer einen Teil von der Bausparsumme ansparen sowie sein angesammeltes Bausparguthaben während einer Sparphase den anderen  Bausparern als Darlehen möglichst niedrig verzinslich zugänglich machen.

Anhand dieser Besonderheiten des Bausparvertrag ist es möglich, eine breite Masse an Kunden zu erreichen und zu einem Eigenheim zu verhelfen. Natürlich ist die Angebote für einen Bausparvertrag von Bank zu Bank unterschiedlich. Es lohnt sich also, genau hinzusehen.


 

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