Offenmarktgeschäft

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Begriff Definition
Offenmarktgeschäft
Geldpolitisches Instrument der EZB zur Steuerung von Zins und Liquidität am Geldmarkt. Kauft die Zentralbank z.B. von Kreditinstituten Wertpapiere an kann das für die Papiere erlöste Kapital von den Banken zur Kreditvergabe genutzt werden. Durch den Verkauf von [Wertpapieren](http://www.beliehen.de/wertpapier.html "Wertpapieren") kann die EZB aber auch die am Markt vorhandene [Geldmenge](http://www.beliehen.de/geldmenge.html "Geldmenge") verringern. Die Banken können nicht mehr so viele Kredite gewähren. Die Zinsen für Kredite steigen. Durch sogenannte Refinanzierungsgeschäfte - auch eine Art der Offenmarktgeschäfte- können Banken Kredite mit einer Laufzeit von 3 Monaten bei der EZB aufnehmen.

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