Finanzlexikon

Begriffe aus der Finanzwelt einfach erklärt

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Begriff Definition
Portabilität
( lat. Übertragung ) Es handelt sich dabei um einen Begriff aus der betrieblichen Altersvorsorge. Er beschreibt die Möglichkeit eines Arbeitnehmers beim Wechsel zu einem anderen Arbeitgeber seine bis zu diesem Zeitpunkt erworbenene Anwartschaften aus der betrieblichen Altersvorsorge zum neuen Arbeitgeber mitzunehmen. Er kann seine Anwartschaften zu einem neuen Versorgungsträger transferieren.
Portfolio
( Portefeuille ) Der Begriff entstammt dem Lateinischen : portere = tragen und folium = Blatt. Allgemein beschreibt das Wort Portfolio eine Sammlung von Papier oder Objekten. Im Wertpapierbereich ist ein Portfolio demnach eine Sammlung von Wertpapieren. Zum Aufbau eines Portfolios gehört eine Analyse der verschiedenen Papiere um ein ausgewogenes Verhältnis zu erreichen. Dabei wird eine Strategie erstellt um die finanziellen Risiken durch eine breite Streuung zu senken. Im Währungsbereich kann ein Porfolio durchaus aus einer Ansammlung verschiedener Währungen bestehen um die Kursschwankungen auszugleichen.
portfolio behavoir
den Begriff portfolio behavoir finden sie in unserem Finanzlexikon unter der Definition von [Portfolio-Verhalten](http://www.beliehen.de/portfolio-verhalten.html "Portfolio-Verhalten")
Portfolio Investment
den Begriff Portfolio Investment finden sie in unserem Finanzlexikon unter der Definition von [Wertpapieranlagen](http://www.beliehen.de/wertpapieranlagen.html "Wertpapieranlagen")
Portfolio-Optimierung
Um einen maximalen Ertrag eines Portfolios zu erreichen wird der Anleger versuchen eine optimale Investmentstrategie festzulegen. Nach einer Analyse der Papiere muss der [Anleger](http://www.beliehen.de/anleger.html "Anleger") nun entscheiden wann und wieviel der entsprechenden Papiere erkaufen will und wie lange sie gehalten werden. Dabei sind die Renditevorstellungen des Anlegers von Bedeutung und auch seine Risikobereitschaft. Hilfe bietet die Einteilung der Finanzprodukte in die Risikoklassen von 1 bis 5. Dabei steht 5 für das höchste Risiko .Zu beachten ist dass eine hohe Rendite allgemein auch ein hohes Risiko birgt.
Portfolio-Umschichtung
Aktuelle Ereignisse erfordern häufig ein Uberdenken der Anlagestrategie und eine Neuausrichtung des Portfolios. Grund für eine Neuausrichtung kann eine Änderung des allgemeinen Zinsniveaus sein oder Entwicklungen am [Kapitalmarkt](http://www.beliehen.de/finanzmarkt.html "Kapitalmarkt"). Bisher rentable Anlagen lassen für die Zukunft eine wesentlich geringere Rendite erwarten. Der [Anleger](http://www.beliehen.de/anleger.html "Anleger") beschliesst deshalb diese Werte zu verkaufen und das flüssige Kapital in Werte mit besseren Renditeaussichten anzulegen. Ein weiterer Grund kann ein geringer [Zinsertrag](http://www.beliehen.de/zinsertrag.html "Zinsertrag") sein. Eine neue Anlage mit anderen Laufzeiten kann einen deutlich höheren Zins bringen .
Portfolio-Verhalten
Verhalten und Entscheidungen über Wertpapierzukäufe oder Verkäufe sowie Umschichtungen im Portfolio. Siehe [Portfolio-Optimierung](http://www.beliehen.de/portfolio-optimierung.html "Portfolio-Optimierung") und [Portfolio-Umschichtung](http://www.beliehen.de/portfolio-umschichtung.html "Portfolio-Umschichtung").
Portfoliotheorie
Von Harry M.Makowitz erstellte Theorie über das Verhalten der [Anleger](http://www.beliehen.de/anleger.html "Anleger"). Die Theorie beschreibt wie lange und in welcher Form oder Höhe die Anleger Investitionen tätigen. - Siehe [Portfolio-Verhalten](http://www.beliehen.de/portfolio-verhalten.html "Portfolio-Verhalten")
Portfolioverwaltung
Nur im Wertpapierbereich sehr erfahrene [Anleger](http://www.beliehen.de/anleger.html "Anleger") werden ihr Portfolio selbst verwalten. Für unerfahrene Anleger bietet sich ein professionelles Portfoliomanagement an. Der Portfolioverwalter übt laufend Kontrolle über die Ausrichtung des Portfolios aus. Der Inhaber des Portfolios überträgt dem Verwalter die Befugnis Entscheidungen über Kauf und Verkauf vorzunehmen. Der professionelle Verwalter muss aber immer im Interesse des Besitzers agieren. Der Beruf des Finanzdienstleisters ( Portfolioverwalter) ist im KWG gereglt. .
Porzellangeld
1920 und 1921 stellte die weltberühmte Porzellanmanufaktur Meissen für das Land Sachsen Notgeld aus Porzellan her, Es handelte sich dabei um Münzen und keine Medaillen. Heute ist diese Notgeld bei Numusmathikern begehrt. Desweiteren wird der Begriff Porzellangeld auch für Zuschüsse der Staaten an die Porzellanmanufakturen gebraucht.
POS-Banking
( Point of sale ) Nationales elektronisches Zahlungssystem des Zentralen Kreditausschusses, Es wurde bereits 1991 eingeführt doch ist die Akzeptanz durch die Kunden eher gering. An sogenannten elektronischen cash-terminals von teilnehmenden Händlern kann der Kunde durch Eingeben seiner Kontodaten und der dazugehörenden PIN seine gekaufte Ware oder spezielle Dienstleistungen bargeldlos bezahlen. Der Betrag wird umgehend vom Konto des Kunden abgebucht. Für die Händler liegt der Vorteil in der Zahlungsgarantie und den geringen Kosten. Rückbuchungen gibt es praktisch nicht. Der Händler muss zwar ebenso wie für Zahlungen mit Kreditkarte eine Gebühr zahlen. Sie ist mit 0,3 Prozent des Rechnungsbetrages aber wesentlich geringer als die Kreditkartengebühren.
Position
Der Begriff position bezeichnet die Stellung eines Anlegers bei einem [Wertpapiergeschäft](http://www.beliehen.de/wertpapiergeschaft.html "Wertpapiergeschäft"). Sie sagt aus ob der [Anleger](http://www.beliehen.de/anleger.html "Anleger") z.B. ein Käufer ist oder ein Verkäufer. Genauer definiet wird dies mit Bezeichnungen wie long-position oder [Short](http://www.beliehen.de/short.html "Short")-position um nur zwei zu nennen.
Position, gedeckte
Wertpapiergeschäft, das durch eine entgegengesetzte Transaktion gedeckt ist.
Position, meldepflichtige
Alle Finanzkontrakte, die einer Börsenaufsicht oder Aufsichtgehörde gemeldet werden müssen. Die Börsenaufsicht hat bei einigen Finanzkontrakten Grenzwerte gesetzt. Werden diese Grenzwerte überschritten muß die Aufsichtsbehörde unterrichtet werden.
Position, offene
Finanzkontrakt, der nicht durch eine entgegengesetzte Position abgedeckt ist.

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