Finanzlexikon

Begriffe aus der Finanzwelt einfach erklärt

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Begriff Definition
Position, synthetische
Bezeichnung für eine Position, die durch den Erwerb von Finanzderivaten entstanden ist. Der Käufer hat keine primären Finanztitel erworben sondern Derivate.
Position, ungedeckte
( naked position ) Bezeichnung für eine vertragliche Verpflichtung, die nicht mit einem Terminkontrakt, der eine entgegengesetzte Position enthäl,t abgesichert wurde.
positive Orderklausel
Vermerk ( " für mich an die Order von " ) der eine Übertragung des Wertpapieres an andere Personen erlaubt. Das Wertpapier kann mittels eines Indossaments weiter gegeben werden.
positiver Cashflow
postal letter of credit
siehe [Postkreditbrief](http://www.beliehen.de/postkreditbrief.html "Postkreditbrief")
Posten, monetäre
Bestandteil des International Accounting Standard (IAS) bzw. der internationalen Rechnungslegung.
PostIdent-Verfahren
Das PostIdent-Verfahren ist eine Dienstleistung der Deutschen Post AG, die die Legitimation des Kunden anhand einer persönlichen Identifikation feststellt. Hierzu ist es notwendig, dass der Kunde selbst mit entsprechenden Legitimationspapieren (Personalausweis oder Reisepass) auf einer Filiale der Deutschen Post erscheint. Dieses Verfahren wird bei Kreditanträgen und Kontoeröffnungen angewandt, um die Identität des Kunden eindeutig zu identifizieren, wie es das Geldwäschegesetz vorgibt.
Postkreditbrief
[Wertpapier](http://www.beliehen.de/wertpapier.html "Wertpapier") , das von den füheren Postscheckämtern ausgegeben wurden und die der Kunde in jedem Postamt einlösen konnte. Sie wurden besonders bei Reisenden beliebt da man vor Ort den Kreditbrief einlösen konnte und sich so schnell [Bargeld](http://www.beliehen.de/bargeld.html "Bargeld") besorgen konnte. Bereits 1930 wurden die Postkreditbriefe durch die Postreiseschecks abgelöst.
Postmortale Bankvollmacht
kann in diesem Fall nach dem Tod des Vollmachtgebers über dessen Konto verfügen und fällige Rechnungen begleichen z.B. für Beerdigungskosten. Erben können die Vollmacht nach einem Erbnachweis widerrufen.
Postreisescheck
Im Jahre 1930 löste der Postreisescheck die bis dahin genutzten Postkreditbriefe ab. Allerdings fielen hier im Gegensatz zum Postkreditbrief wesentlich geringere Gebühren an, Bereits bei der Ausstellung der Postreiseschecks mussten die Kunden eine Gebühr bezahlen. Die Einlösung war dann aber kostenlos. Aber bereits 1940 stellten die damaligen Postscheckämter keine Reiseschecks mehr aus. . Die von den Kunden gern genutze Möglichkeit der Bargeldbeschaffung wurde damit eingestellt.
Postsparbuch
Sparbuch der Postbank, einem Nachfolgeunternehmen der Deutsche Post. Die Vorteile des Postsparbuchs lagen vor allem darin dass Kunden an jedem Postschalter Geld von ihrem [Sparbuch](http://www.beliehen.de/sparbuch.html "Sparbuch") abheben konnten und dies auch Samstags und z.T. auch Sonntags also ausserhalb der normalen Bankgeschäftszeiten. Als dann die Verbreitung der Geldautomaten zunahm wurde das Postsparbuch unwichtiger da der Kunde zu jeder Zeit am Geldautomat [Bargeld](http://www.beliehen.de/bargeld.html "Bargeld") abheben kann.
Postüberweisung
Wie der Name schon sagt ist die Postüberweisung ein Angebot der Postbank, einem der 3 Nachfolgeunternehmen der Post. Mit einer Postanweisung kann der Absender einen Geldbetrag an eine Person schicken die nicht über ein Konto verfügt. Der Absender gibt den Auftrag einen bestimmten Betrag an eine Person auszuzahlen. Die [Auszahlung](http://www.beliehen.de/auszahlung.html "Auszahlung") erfolgt abzüglich anfallenden Gebühren. Die Kosten für eine Postüberweisung sind für Absender und Empfänger zielich hoch. Da fast jeder Bürger über ein Konto verfügt wird die Postüberweisung nur noch wenig genutzt.
Potentialwachstum
Auf Schätzungen beruhende Daten über den langfristigen Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes ( BIP ) wobei man davon ausgeht dass die Produktionskapazitäten vollständig ausgelastet sind. Grundsätzlich ist es schwer das Potentialwachstum zu messen bzw. einzuschätzen.
Prägesatz
Als Prägesatz werden die Kosten für die Herstellung der Münzen bezeichnet. Darin enthalten sind Materialkosten, Produktionskosten und Verwaltungskosten.
Prämie
( lat. praemium = Vorteil, Anteil ) Prämie ist ein häufiger Begriff, der in vielen Bereichen genutzt wird. Als Prämie werden gewährte Auszeichnungen und Anerkennungen oft in Form einer Geldprämie oder in Form von Sachleistungen bezeichnet. So kann z.B. ein Arbeitgeber eine Prämie zahlen für langjährige Betriebszugehörigkeit. Auch für besonders gute Arbeit zahlen Arbeitgeber häufig Prämien. Aber auch Beiträge zu Versicherungen werden als Prämie bezeichnet , Desweiteren werden staatliche Prämien gezahlt. Ein gutes Beispiel dafür war die Abwrackprämie, Wohnungsbauprämie oder staatliche Prämien als Zulage für Riesterverträge. Zweck dieser staatlichen Zulagen ist eine besondere Förderung oder ein Anreiz für einen besonderen Zweck.

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