Finanzlexikon

Begriffe aus der Finanzwelt einfach erklärt

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Begriff Definition
Zwangswährung
Vom Staat vorgeschriebenen Währung eines Landes oder einer Währungsunion .Nur diese Währung ist in diesem Bereich Zahlungsmittel.
Zwangsumtausch
den Begriff Zwangsumtausch finden sie in unserem Finanzlexikon unter der Definition von [Mindestumtausch](http://www.beliehen.de/mindestumtausch.html "Mindestumtausch")
Zwangssparen
Vom Staat angeordnetes Sparen in dem Teile des Lohnes nicht in bar ausgezahlt werden sondern für längere Zeit auf einem Sparkonto angelegt werden. Der Lohnempfänger erhält zwar seinen Lohn kann aber erst nach Ablauf der Bindungsfrist darüber verfügen. Ziel kann sein das Kapital zur späteren Altersicherung einzusetzen. Eine andere Form des Zwangsparens kann in Form einer Zwangsanleihe erfolgen. Der Staat verpflichtet bestimmte Personengruppen zum Kauf der Zwangsanleihen. Da diese nur mit einem geringen Zinssatz ausgestattet sind erhält der Staat günstiges Geld für notwendige Investitionen.
Zwangsschließung
Gerichtlich angeordnete Schließung eines Unternehmens. Voraussetzung ist daß ein Gläubiger nachweisbare Gründe vorbringt zur Verhinderung einer weiteren Schuldenanhäufung und eine Insolvenz droht. Neben der Zwangsschließung eines Unternehmens kann die Bafin die Zwangsschließung einer überschuldeten Bank anordnen und ihre Insolvenz beantragen. Die Einlagen der Kunden sind bis zu einer bestimmten Höhe abgesichert da die Banken dem Einlagensicherungsfonds angehören.
Zwangsgeld
Beugemittel des Staates zur Durchsetzung von Verhaltenspflichten. Das Zwangsgeld hat aber keinen Straf- oder Bußgeldcharakter. Es wird nicht von einem Verschulden ausgegangen. Ist derjenige, gegen den ein Zwangsgeld verhängt wurde, nicht bereit dieses zu bezahlen und es gibt auch nicht die Möglichkeit den Betrag einzutreiben kann als Ersatz eine Zwangshaft verhängt werden. Die Anordnung eines Zwangsgeldes findet man auch des öfteren im Steuerrecht. Es wird z.B. verhängt um die Agabe einer Steuererklärung zu erzwingen. Wird eine Steuerschuld trotz schriftlicher Aufforderung nicht beglichen kann ein Zwangsgeld verhängt
Zwangsausschluss
Vom Gesetzgerber mit § 327 a des AktG geschaffenen Möglichkeit Minderheitsaktionäre zwangsweise aus der Gesellschaft auszuschließen. Aus wirtschaftlicher Sicht kann es durchaus sinnvoll sein den Minderheitsaktionär durch das Angebot einer hohen Barabfindung ,die höher ist als der derzeitige Aktienkurs, zum Ausscheiden aus dem Unternehmen zu bewegen. Nimmt er dieses Angebot nicht an kann das Unternehmen einen Zwangsauschluß mit Abfindung beschließen. So wurden die Aktionäre der HRE zwangsweise vom Staat ausgeschloßen da ansonsten der HRE der Konkurs gedroht hätte. Nur durch umfangreiche Zahlungen der Bundesregierung und der Übernahme konnte das Unternehmen gerettet werden. Klagen der Aktionäre gegen den Zwangsausschluß wurden bisher von den Gerichten abgewiesen.
Zwangsanleihe
( forced loan ) Der Staat verpflichtet gestimmete Gruppen - Personen und Unternehmen - per Gesetz zur Zeichnung von Staatsaleihen. Da diese Anleihen nur mit einem niedrigen Zinssatz ausgestattet sind ,der üblicherweise unter dem Marktzins liegt, erhält der Staat auf diese Weise sehr billiges Kapital. Zumeist nutzen nur Staaten mit sehr geringer [Bonität](http://www.beliehen.de/bonitat.html "Bonität") die Möglichkeit einer Zwangsanleihe.
Zuwendungsverbot
Laut § 31 d des Wertpapierhandelsgesetzes ( WphG ) ist es jedem Wertpapierhändler oder Dienstleister verboten Zuwendungen jeglicher geldwerter Art von anderen Personen anzunehmen oder anderen Personen Zuwendungen zu gewähren. Eine Ausnahme sind entgeltliche Zahlungen die dem Kunden eine Qualitätsteigerung des Geschäftes bringen.
Zuteilungsverfahren, holländisches
den Begriff Zuteilungsverfahren, holländisches finden sie in unserem Finanzlexikon unter der Definition von [holländisches Zuteilungsverfahren](http://www.beliehen.de/hollandisches-zuteilungsverfahren.html "holländisches Zuteilungsverfahren")
Zuteilungsverfahren, amerikanisches
den Begriff Zuteilungsverfahren, amerikanisches finden sie in unserem Finanzlexikon unter der Definition von [amerikanisches Zuteilungsverfahren](http://www.beliehen.de/amerikanisches-zuteilungsverfahren.html "amerikanisches Zuteilungsverfahren")
Zuteilungssatz, marginaler
den Begriff Zuteilungssatz, marginaler finden sie in unserem Finanzlexikon unter der Definition von [marginaler Zuteilungssatz](http://www.beliehen.de/marginaler-zuteilungssatz.html "marginaler Zuteilungssatz")
Zuteilungsfrist
Zeitraum zwischen dem Abschluß eine Bausparvertrages sowie der Zahlung der ersten Sparrate und der Zuteilung der Bausparsumme. Die Zuteilungsfrist dauert in der Regel einige Zeit da der Sparer einen bestimmten Anteil der Summe des Bausparvertrages eingezahlt haben muß. Die Bausparkasse garantiert keine feste Zuteilungsfrist da die Zuteilung vom Neugeschäft abhängig ist.
Zuschlagsversagung
Der Zuschlag kann bei einer Zwangsversteigerung versagt werden, wenn 70% des festgesetzten Verkehrswertes nicht erreicht werden. Bei Nichterreichen des absoluten Mindestgebotes ist der Zuschlag zu versagen. Die Versagung eines Zuschlages wegen Nichterreichung der Wertgrenzen kann nur einmal erfolgen.
Zuschlag
Bei einer Versteigerung die Verkündung des Meistbietenden und damit des neuen Eigentümers.
Zusatzsicherheiten
den Begriff Zusatzsicherheiten finden sie in unserem Finanzlexikon unter der Definition von [Ersatzsicherheiten](http://www.beliehen.de/ersatzsicherheiten.html "Ersatzsicherheiten")

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