Ergänzungskapital

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Begriff Definition
Ergänzungskapital
Das Ergänzungskapital wird im [Kreditwesengesetz](http://www.beliehen.de/kreditwesengesetz.html "Kreditwesengesetz") ( KGW) genau geregelt. Es ist Teil des Eigenkapitals von Finanzholdinggruppen, Institutsgruppen und Banken. Die Höhe des Ergänzungskapitals darf höchstens die Summe des kernkapitals erreichen. Nach dem KGW kann es sich aus folgenden acht Positionen zusammensetzen: 1) ungebundene Vorsorgereserven nach dem Hand3lsgesetzbuch (HGB)2) Vorzugsaktien3) Rücklagen in Höhe von 45 Prozent nach dem EStG ( Einkommenssteuergesetz )4) Genussrechtsverbindlichkeiten5) längerfristige nachrangige Verbindlichkeiten6) nicht realisierte Reserven bei Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Gebäuden in Höhe von 45 Prozent des Unterschiedsbetrags zwischen [Buchwert](http://www.beliehen.de/buchwert.html "Buchwert") und Beleihungswert7) nicht realisierte Reserven ei Anlagebuchpositionen in Höhe von 45 Prozent des Unterschieds zwischen Buchwert plus Vorsorgereserven8) Haftungssummenzuschlag Diese acht Positionen werden vom Gesetzgeber in zwei Klassen eingeteilt. Position 1-7 bilden die erste Klasse. Sie kann 100% des kernkapitals ausmachen. Position 8 wird als 2. Klasse eingestuft und darf nur 50 % des kernkapitals betragen. Da nach der jüngsten Finanzmarktreform Banken mehr Kernkapital vorhalten müssen wird der Anteil des Ergänzungskapitals gesenkt werden.

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